Das richtige Futter fĂŒr Welpen – darauf solltest du achten


Affiliate Hinweis zu unseren Empfehlungen.

Dieser Artikel enthÀlt Affiliate-Links und/oder werbende Inhalte. Die Affiliate-Links sind entweder durch das Amazon-"a" oder einen Stern gekennzeichnet. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen.


Damit ein Welpe von Anfang an gesund aufwachsen kann, gibt es beim FĂŒttern und der Wahl des Futters einige Punkte beachten. Denn Welpen haben andere körperliche Voraussetzungen und BedĂŒrfnisse als erwachsene Hunde und brauchen daher spezielles Futter. Wie du deinen Welpen von Anfang an richtig fĂŒtterst und wie du das passende Welpenfutter findest, kannst du hier nachlesen.

Hundefutter fĂŒr Welpen – die Gewöhnung

WÀhrend Welpen in den ersten Lebenswochen noch von ihrer Mutter mit Muttermilch versorgt werden, benötigen sie nach der Entwöhnung ein spezielles Welpenfutter.

Um es Welpen einfach zu machen, sich an das neue Futter zu gewöhnen, sollte zunĂ€chst mit breiĂ€hnlichem Nassfutter fĂŒr Welpen begonnen werden. Du kannst auch Trockenfutter nutzen, dieses sollte dann aber gemahlen und mit der dreifachen Menge an lauwarmem Wasser zu einem Brei vermischt werden. Denk daran, dass das Gebiss des Welpen noch nicht vollstĂ€ndig ausgebildet ist und er noch ein Milchgebiss mit empfindlichen ZĂ€hnchen hat.

Nach einer ersten Eingewöhnungsphase nehmen Hundewelpen nehmen das Futter meist sehr gut an. Dann kann das zugefĂŒhrte Wasser langsam reduziert werden, bis die Kleinen das Futter unverdĂŒnnt fressen.

Welches Welpenfutter ist das beste? Das solltest du bei der Auswahl beachten

Bei der Wahl des passenden Futters fĂŒr Welpen ist es essenziell wichtig, dass du ein hochwertiges Futter fĂŒtterst. So vermeidest du Verdauungsproblemen, wie beispielsweise Erbrechen und DurchfĂ€lle.

Ein qualitativ gutes Futter fĂŒr Welpen sollte den  Energie- und Eiweißbedarf des Welpen abdecken. Getreide sollte nur in geringen Mengen oder am besten gar nicht enthalten sein. Besser und gesĂŒnder als Getreide sind z.B. Kartoffeln als Kohlenhydratlieferanten.

Ein gutes Hundefutter fĂŒr Welpen erkennst du vor allem an folgenden Kriterien:

  • Das Futter muss als Alleinfutter deklariert sein.
  • Es muss speziell als Futter fĂŒr Welpen gekennzeichnet sein.
  • Es sollte einen hohen Fleischanteil haben und am besten kein Tiermehl enthalten. Der Fleischanteil sollte außerdem in Muskelfleisch und Innereien aufgeschlĂŒsselt sein.
  • KĂŒnstlichen Zusatzstoffe wie Aromen, Farbstoffe, Lockstoffe oder Konservierungsmittel sollten nicht enthalten sein.
  • Zucker, auch in Form von Melasse, Glukose oder Fruktose, ist ebenfalls tabu.
  • Die Zutaten sollten alle möglichst natĂŒrlich und naturbelassen sein.
  • Alle Zutaten sollten LebensmittelqualitĂ€t haben.
  • Der Getreideanteil sollte nur gering sein. Besser als Getreide ist ein GemĂŒseanteil.
  • Das verwendete Fleisch sollte im Idealfall von Tieren aus Bio-Haltung kommen.

Bei Pauls Beute (Banner rechts) findest du genauso Beispiele fĂŒr gutes Welpenfutter wie bei Amazon (Boxen unten):

Hier klicken!

Letzte Aktualisierung am 6.06.2023 / Bei den Verlinkungen handelt es sich um Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Optimale Versorgung mit notwendigen NĂ€hrstoffen

Bei Welpen spielt richtige Zusammensetzung des Futters eine große Rolle.  Neben NĂ€hrstoffen wie Eiweiß, Spurenelementen und Vitaminen ist eine optimale Versorgung mit Kalzium und das richtige VerhĂ€ltnis zwischen Kalzium und Phosphor besonders wichtig! Denn diese Mineralstoffe werden fĂŒr eine gesunde Knochenentwicklung und das Zahnwachstum benötigt. Insbesondere fĂŒr grĂ¶ĂŸere Hunderassen ist eine ideale Versorgung mit Kalzium und Phosphor essenziell.

Wenn der Bedarf des Welpen an Energie und NĂ€hrstoffen nicht ausreichend gedeckt ist, kann es zu Mangelerscheinungen und Erkrankungen kommen. Aber auch wenn das Futter zu energiereich und die Energiezufuhr zu hoch ist, kann das Folgen haben: Dies fĂŒhrt zu einem zu schnellen Wachstum der Knochen, wodurch GelenkschĂ€den vor allem bei großen Rassen vorprogrammiert sind.

Und auch eine Überversorgung mit Calcium und Phosphor wĂ€hrend des Knochenwachstums kann zu Problemen fĂŒhren, da die Knochen dadurch spröde werden und absplittern können.

Falls du dir bei der Auswahl des Futters oder dem richtigen NÀhrstoffgehalt unsicher bist, solltest du dich daher sicherheitshalber an deinen Tierarzt oder einen ErnÀhrungsberater wenden.

Gerade Welpen in der Wachstumsphase sollten optimal mit NĂ€hrstoffen versorgt werden. Bei der richtigen Futterauswahl helfen dir Experten.

Wie oft sollte man Welpen fĂŒttern?

Der Magen eines Welpen kann grĂ¶ĂŸere Futtermengen in den ersten Lebensmonaten noch nicht ausreichend verdauen. Daher sollten vor allem kleine Welpen im Alter von acht bis 16 Wochen nicht nur ein- oder zwei-mal am Tag gefĂŒttert werden. Besser sind drei oder vier kleinere Futterrationen ĂŒber den Tag verteilt. 

Wenn dein Hundekind einmal nicht fressen mag, ist das nicht schlimm, denn nicht jeder junge Hund schafft es, regelmĂ€ĂŸig zu fressen. Biete ihm dann einfach nach einigen Stunden nochmals eine kleine Portion an.

Wenn dein Junghund Ă€lter wird, kannst du den FĂŒtterungsrhythmus langsam umstellen. Ab circa fĂŒnf Monaten reichen dann zwei Mahlzeiten pro Tag. Du kannst dann auch auf eine Mahlzeit pro Tag umstellen, allerdings gibt es viele Hunde, die mit mehreren Rationen besser zurechtkommen als nur einmal am Tag mit einer großen Portion.

Die richtige Menge: Wie viel sollte man Welpen fĂŒttern?

Ein Fehler, der bei der FĂŒtterung von Welpen leider immer wieder vorkommt, ist eine Überversorgung bzw. ÜberfĂŒtterung. Dadurch kann es zu Übergewicht oder  ernsthafte Skeletterkrankungen im Erwachsenenalter kommen.

Leider kommt eine ÜberfĂŒtterung bei Welpen recht hĂ€ufig vor, da du deinem Welpen nicht ansiehst, dass er zu viel Futter bekommt. Denn er wird in diesem Fall nicht sichtbar zunehmen, sondern stattdessen einfach schneller wachsen. Die noch nicht ausgewachsenen und noch weichen Knochen werden dabei zu stark belastet, wodurch ein gesundes Wachstum nicht mehr möglich ist.

Achte deshalb darauf, dass du die Futtermenge unbedingt an die an Alter und GrĂ¶ĂŸe anpasst und dich an die empfohlene Futtermenge des Herstellers hĂ€ltst! Am besten wiegst du das Futter ab, um dich nicht zu verschĂ€tzen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kann dir eine Kalorienbedarfstabelle fĂŒr Hunde im Wachstum oder auch eine berechnete Wachstumskurve helfen. Diese bekommst du bei deinem Tierarzt oder einem ErnĂ€hrungsberater.

Achtung: Auch zusĂ€tzliche Leckerbissen wie Kausnacks und Leckerlis haben viele Kalorien und mĂŒssen berĂŒcksichtig werden! Daher gilt: Auch wenn es schwerfĂ€llt, den sĂŒĂŸen Welpenaugen zu widerstehen, denke daran, dass du deinem Hundekind mit zu vielen Leckerbissen keinen Gefallen tust!

Wichtig: In den kalten Wintermonaten oder bei etwas grĂ¶ĂŸerer körperlicher Anstrengung benötigt dein Hund ein wenig mehr Futter.

Je nach der GrĂ¶ĂŸe deines Welpen benötigt er ein anderes Welpenfutter.

Wie lange sollte man Welpenfutter fĂŒttern ?

Sicherlich fragst du dich, ab wann du kein Welpenfutter mehr fĂŒttern brauchst und wann du auf Erwachsenenfutter umstellen kannst. Dazu gibt es keine pauschale Antwort, denn es kommt ganz auf deinen Hund und das verwendete Futter an.

Zuerst einmal solltest du deinen Welpen auf passendes Juniorenfutter umstellen, bevor du zu adultem Hundefutter wechselst. So gibt es angepasstes Juniorenfutter fĂŒr jeden Lebensmonat des Welpen.

Generell gilt die Regel, dass dein Welpe das Juniorenfutter so lange bekommen sollte, bis er das Gewicht erreicht hat, was er als erwachsener Hund wiegen sollte. 

Das kann bei kleinen Rassen schon mit circa sechs Monaten der Fall sein, bei großen Rassen und Riesenrassen kann es hingegen 15 bis 20 Monate dauern. Wenn du dir bei deinem Junghund unsicher bist, wann du das Futter umstellen sollst, ist auch hier ein ErnĂ€hrungsberater ein guter Ansprechpartner.

Gerade bei grĂ¶ĂŸeren Hunderassen sollte auf ein lĂ€ngeres FĂŒttern von energiehaltigem Futter fĂŒr Welpen verzichtet werden, da dadurch ein zu schnelle Wachstums begĂŒnstigt wird, wodurch Erkrankungen, wie beispielsweise Ellbogen- und HĂŒftgelenk-Dysplasie, entstehen.

Wichtig bei jeder Umstellung ist, dass du das Futter nicht abrupt vom einen auf den anderen Tag umstellst, sondern langsam und Schritt fĂŒr Schritt vorgehst. Denn eine plötzliche Futterumstellung kann zu Verdauungsbeschwerden fĂŒhren.

Am besten planst du dafĂŒr mindestens fĂŒnf Tage ein und stellst das Futter folgendermaßen um: am ersten Tag gibst du 80 % des Juniorenfutters und 20 % des neuen Futters. Am zweiten Tag 60 % des bisherigen und 40 % des neuen Futters. Am dritten Tag 40 % des bisherigen und 60 % des neuen Futters, usw. Am fĂŒnften Tag bekommt dein Junghund dann zu 100 % das neue Futter.

Hast du dir schon einmal Gedanken um die richtige WelpenfĂŒtterung gemacht?

Wie fĂŒtterst du dein Hundekind?

Wir freuen uns wie immer ĂŒber jeden Kommentar!

Bild:

(c) nkarol - Fotolia.com
Hat der Artikel dir geholfen? Bewerte ihn bitte.

3 Gedanken zu „Das richtige Futter fĂŒr Welpen – darauf solltest du achten“

  1. Hey, ich denke, solche Artikel sollten sich viele Hunde bzw. Welpenhalter durchlesen und zu Herzen nehmen. Denn bei Welpen und ihrer ErnĂ€hrung sollte auf vieles geachtet werden, was leider viel zu oft vernachlĂ€ssigt wird. Also vielen Dank fĂŒr diesen Artikel.
    LG :)

    Antworten
  2. Hey, ich denke, solche Artikel sollten sich viele Hunde bzw. Welpenhalter durchlesen und zu Herzen nehmen. Denn bei Welpen und ihrer ErnĂ€hrung sollte auf vieles geachtet werden, was leider viel zu oft vernachlĂ€ssigt wird. Also vielen Dank fĂŒr diesen Artikel.
    LG :)

    Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar