Kaufratgeber: Die besten Welpenbücher – für einen guten Start ins Hundeleben

Mit den richtigen Welpenbüchern gelingt die Erziehung besser.

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Die Welpenzeit ist eine besonders intensive und schöne Zeit. Die kleinen Fellknäule bringen viel Freude, aber auch viel Verantwortung mit sich. Außerdem benötigt die Welpenerziehung einiges an Durchhaltevermögen. Damit du deinen Welpen optimal auf sein Leben vorbereiten kannst und viele Probleme gar nicht erst entstehen, findest du hier einen Überblick über die besten Welpenbücher für alle Lebenslagen.

Das Wichtigste vorab:

  • Wenn du dich für einen Welpen entscheidest, kommt eine spannende und schöne Zeit auf dich zu. Denn das Leben mit einem Welpen ist eine Herausforderung und eine große Freude.
  • Für viele Fragen, wie „Wie wird der Welpe stubenrein? Wie soll ich meinen Welpen füttern?“ Oder auch „Wie gewöhne ich ihn an die Leine?“ findest du hier viele Ratschläge und die besten Bücher. So bist du für alle Lebenslagen mit deinem Welpen gut gerüstet.
  • Denn damit ihr die Welpenzeit zusammen genießen könnt und möglichst wenig Probleme entstehen, solltest du frühzeitig mit dem Training von bestimmten Themen beginnen.

Die Entscheidung: Welche Rasse soll es sein?

Wenn du dich entschieden hast, dass ein Welpe bei dir einziehen soll, steht die Auswahl der Rasse an. Damit du mit deinem Hund ein glückliches und entspanntes Leben führen kannst, solltest du eine Rasse wählen, die mit ihren Eigenschaften in deinen Alltag passt.

So ist beispielsweise ein Herdenschutzhund im Hochhaus ohne Garten eher keine gute Idee. Ebenso wenig möchte ein Australian Sheperd nur eine halbe Stunde Gassigehen, was für einen Havaneser hingegen in Ordnung wäre. Ein Schäferhund möchte gerne mental und körperlich beschäftigt werden und bewacht dein Grundstück und ein Border Collie braucht viel Ruhezeit, klare Strukturen und eine klare Aufgabe, um nicht zu überdrehen.

Frage dich also, was du mit deinem Hund zukünftig unternehmen willst, wie turbulent dein Alltag ist und welche Eigenschaften an einem Hund für dich besonders wichtig und welche ein no go sind.

Zur Auswahl der passenden Rasse sind diese Hundebücher sehr hilfreich:

Wie findest du den passenden Hund?

Natürlich kommt nicht nur ein Welpe vom Züchter infrage. Auch in Tierheimen oder im Auslandstierschutz warten tolle Welpen auf neue Besitzer. Hier kannst du sogar auch Rassehunde finden.

Diese Hunde warten oft sehnsüchtig auf eine neue Chance und sind oftmals ebenso unkompliziert und pflegeleicht wie ein Hund vom Züchter.

In diesen Beiträgen haben wir ausführlich erklärt, woher du einen Hund bekommen kannst, was die Vor- und Nachteile sind und woran du einen seriösen Züchter erkennst:

In diesem Buch kannst du auch nochmal gezielt nachlesen, was einen guten Züchter ausmacht:

Wie Sie garantiert den richtigen Züchter finden - 23 neue Fragen: Welpenkauf Checkliste (Poket Ratgeber Marion Schanné 5)
Mit wichtigen Tipps, wie du einen seriösen Züchter erkennst und praktischer Checkliste.

Es ist soweit! Der Welpe zieht ein

Wenn dein Welpe bei dir einzieht, ist das für euch beide eine gewaltige Umstellung. Gerade in der ersten Zeit wirst du daher viel Geduld und gute Nerven brauchen.

Achte vor allem darauf, dass der Welpe nicht überfordert wird und genügen Ruhe bekommt. Dein Hundekind sollte 20 bis 22 Stunden am Tag schlafen und immer nur in kleinen Etappen das Leben kennenlernen.

Gehe deshalb nicht zu lange spazieren (man rechnet pro Lebensmonat 5 Minuten, also reichen bei einem 8 Wochen alten Welpen morgens und abends ein Spaziergang von 10 Minuten). Statt langer Spaziergänge zu unternehmen, ist es außerdem sinnvoller, deinen Welpen an Umweltreize zu gewöhnen. Setzt euch dazu  zusammen an eine Bushaltestelle, Pferdekoppel oder vor einen Kindergarten. Nimm deinen Welpen auf den Schoß, lass ihn alles in Ruhe anschauen und geht dann entspannt wieder nach Hause. So kann dein Welpe in Ruhe die Welt kennenlernen.

Wie du die erste gemeinsame Zeit sinnvoll gestaltest und mit deinem Welpen zu einem guten Team zusammenwächst, kannst du in diesen Welpenbüchern nachlesen:

Das richtige Futter: So wird dein Welpe groß und stark

Hast du dich schon gefragt, was du deinem Hundekind am besten füttern sollst? Über gutes Futter scheiden sich in der Hundeszene die Geister. Was bei einem Welpen aber ganz wichtig ist: Er sollte in den ersten paar Lebensmonaten ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Barfen oder eine vegetarische oder vegane Ernährung solltest du deshalb erstmal nicht wählen.

Denn dein Welpe befindet sich noch im Wachstum und braucht daher besonders viele Nährstoffe. Deshalb solltest du unbedingt ein hochwertiges Welpenfutter füttern. Mehr dazu kannst du in diesem Beitrag nachlesen: Das richtige Futter für Welpen – darauf solltest du achten.

Und auch wenn du deinen Hund später mal barfen möchtest, solltest du davor unbedingt eine Ernährungsberatung machen, um ganz sicherzugehen, dass dein Hund auch gut versorgt ist. Auch wenn es gute Bücher dazu gibt, ist eine individuelle Beratung immer besser.

Diese Bücher bieten einen guten Überblick über die verschiedenen Fütterungsarten:

Die Stubenreinheit: Pfützen ade

Der Weg zur Stubenreinheit kostet in den ersten Wochen einige Nerven. Es wird immer wieder vorkommen, dass du irgendwo in der Wohnung eine Pfütze oder ein Häufchen entdeckst. Bitte schimpfe deinen Welpen dann nicht nachträglich dafür! Denn er weiß nicht, warum du böse auf ihn bist.

Bleibe geduldig und gib ihm alle 2-3 Stunden die Möglichkeit, sich an einem geschützten und ruhigen Platz draußen zu lösen. Wenn du ihn gerade dabei erwischst, sein Geschäft in der Wohnung zu verrichten, dann trage ihn hinaus. Veranstalte aber besser keine enthusiastische Party und lobe nicht zu überschwänglich, wenn dein Welpe das Geschäft draußen erledigt. Viele Hundekinder sind durch die plötzliche Partystimmung so verunsichert, dass sie dann lieber wieder ins Haus machen.

Lobe deine Welpen stattdessen mit ruhiger Stimme und lächle ihn an. Wenn er es mag, kannst du ihm auch ruhig ein Leckerli geben. In diesem Beitrag findest du noch mehr Tipps: Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?

Wie ihr das mit der Stubenreinheit auf jeden Fall hinbekommt, kannst du außerdem in diesem Buch nachlesen:

Die Beißhemmung: Wenn der Welpe zum Piranha wird

Du wirst es recht schnell merken: Welpen haben genau wie Menschenkinder Milchzähne. Diese sind spitzer als normale Hundezähne und können ganz schön wehtun, wenn sie deine Hand erwischen.

Kaut dein Welpe außerdem alle möglichen Dinge an? Dann ist er wahrscheinlich im Zahnwechsel. Die Milchzähne fallen dabei aus und werden durch das bleibende Gebiss ersetzt. Das kann jucken und wehtun. Wie der Zahnwechsel genau abläuft und wie du deinem Welpen dabei helfen kannst, kannst du hier nachlesen: Autsch! Der Zahnwechsel bei Welpen

Natürlich muss dein Welpe auch lernen, dir nicht in die Hand zu tackern und nicht wehzutun. Deshalb ist es wichtig, dass du an der sogenannten Beißhemmung arbeitest.

Gute Bücher zum Thema ‚Beißhemmung‘ sind diese hier:

Auch dieser Ratgeber kann dir zeigen, wie dein Welpe die Beißhemmung lernt:

Hilfe, mein Welpe beißt! – Vom Piranha zum Lämmchen 

Alleine bleiben: Ganz entspannt statt mit Trennungsangst

Das ‚Alleine bleiben‘ ist für viele Hundehalter ein stressiges Thema. Denn wenn ein Hund nicht frühzeitig lernt, dass es nicht schlimm ist, alleine zu sein, kann das ein ganzes Hundeleben lang ein Problem bleiben. Früher oder später muss vermutlich auch dein Welpe zum ersten Mal alleine sein. Es ist daher absolut wichtig und sinnvoll, dass du rechtzeitig mit deinem Hundekind anfängst zu üben. Wenn du das Ganze richtig aufbaust, wird dein Welpe lernen, die Zeit, die du nicht da bist, einfach entspannt zu verschlafen.

Wie das am besten klappt, sagen dir diese Ratgeber:

Diese Bücher erklären dir außerdem den richtigen Aufbau des Alleinebleibens ganz  detailliert:

Geschirr- und Leinentraining: So klappt der Spaziergang

Du solltest deinen Welpen langsam an Halsband und Geschirr gewöhnen. Dass du es einfach anlegst und dann zum Spaziergang losgehst, wird vermutlich nicht klappen.
Denn ein Geschirr oder ein Halsband ist etwas Neues und Unbekanntes für deinen Welpen. Auch das Gefühl, etwas direkt am Körper zu tragen, ist zu Beginn ein komisches Gefühl für dein Hundekind, an dass es sich erst langsam gewöhnen muss.
Hier sind einige hilfreiche Tipps, wie sich dein Welpe gut an das Geschirr gewöhnt:

  • Lege das Geschirr oder Halsband deinem Welpen erst mal nur in seiner gewohnten Umgebung an, wo er sich sicher fühlt. Also am besten Zuhause.
  • Verbinde das Geschirr oder Halsband anlegen immer mit etwas positivem.
  • Lass den Welpen erst mal nur daran schnüffeln und streiche damit vorsichtig über seinen Körper.
  • Jeden kleinen Schritt (z.B. Beschnuppern des Geschirrs, Kopf durch Schlaufe) solltest du mit Leckerlis oder streicheln belohnen. Lobe deinen Welpen dabei mit freundlicher, ruhiger Stimme.
  • Mache direkt nach dem Anlegen des Geschirrs oder Halsbandes etwas Spaßiges mit deinem Welpen. Z.B. kannst du direkt ein besonders spannendes Spiel mit ihm starten. Hier eignen sich besonders Futtersuchspiele gut: Wirf ein Leckerli ein bis zwei Meter weg und lass ihn hinterherrennen oder verstecke das Futter, sodass er es suchen muss. Durch die Bewegung und den Spaß baut sich eventueller Stress schnell ab.

Sitzen Halsband oder Geschirr, steht der Gang an der Leine an. Dieser sollte möglichst entspannt an lockerer Leine stattfinden. Dein Welpe sollte von Anfang an lernen, ruhig an der Leine zu laufen, ohne zu ziehen oder umher zu springen.

Zum Thema ‚Leinentraining‘ sind diese Bücher super:

Auch dieser Online-Kurse können dir zeigen, wie das Training mit deinem Welpen am besten klappt:

Wie du die passende Ausrüstung für die Spaziergänge mit deinem Welpen findest, kannst du hier ausführlich nachlesen:

Welpenerziehung: Der Welpe als entspannter Wegbegleiter

In einem Leben mit Hund spielt das Thema ‚Entspannung‘ eine ganz wichtige Rolle. Je entspannter dein Hund, desto entspannter verläuft auch das Leben mit ihm. Deshalb ist es wichtig, dass schon dein Welpe lernt, zur Ruhe zu kommen und im Alltag entspannt zu bleiben.

Ein frühzeitiges Training lohnt sich also.

Diese Bücher bieten sich zum Thema ‚relaxtes Leben mit Hund‘ besonders an:

Zum Thema ‚Entspannung‘ gibt es außerdem auch tolle Online-Kurse:

Oft gestellte Fragen

Welches Welpenbuch ist das beste?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Es kommt ganz darauf an, zu welchen Themen du ein Buch suchst: Stubenreinheit, Futter oder alleine bleiben? Je nachdem bietet sich ein anderes Buch an.

Wie sinnvoll sind Welpenbücher?

Sehr sinnvoll. Denn damit ihr die Welpenzeit und euer weiteres Leben zusammen genießen könnt, solltest du frühzeitig mit dem Training von bestimmten Themen beginnen. So entstehen viele Probleme erst gar nicht.

Wie erziehe ich meinen Welpen?

Die Fragen aller Fragen. Pauschal lässt sich sagen: Mit klaren Strukturen und Regeln und mit viel Gelassenheit und Liebe.


Wie klappt das Zusammenleben mit deinem Hundekind?
Hast du Probleme oder Fragen, zu denen du dir noch einen Ratgeber von uns wünschst?
Wir freuen uns über Anregungen und über jeden Kommentar.

Letzte Aktualisierung am 11.05.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Bildcredit: © depositphotos / Hannamariah


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Ich bin Alica, Online-Redakteurin, Tierschützerin aus tiefstem Herzen, Frauchen einer zauberhaften rumänischen Hündin. Ich war bereits in Tierheimen im Ausland vor Ort, um mitanzupacken, aber auch lokaler Tierschutz ist mir sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass jeder in seinem Alltag etwas zum Wohl der Tiere beitragen kann. Denn durch viele kleine Dinge kann Großes entstehen.

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