Unsaubere Katze – 10 Gründe und Tipps


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Dieses Buch hilft dir dabei, die Probleme deines Stubentigers zu erkennen und zeigt dir Lösungen auf, diese zu beheben. Damit die menschlichen und tierischen Familienmitglieder wieder zu einem harmonischen Zusammenleben finden.

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Vielleicht kennt der eine oder andere Katzenbesitzer die Situation: Bisher war alles wunderbar, Katze und Mensch lebten harmonisch nebeneinander und auf einmal benutzt die Katze nicht mehr ihre Katzentoilette. Sie wird unsauber, pinkelt in eine Ecke oder gar ins Bett.

Eine Frau und ein weisser Kater liegen schlafend in einem Bett
Wenn die Katze mit im Bett schläft, wird das oft toleriert. Aber was ist, wenn sie ins Bett pinkelt?

Und nun?
Als erstes ist Ruhe gefragt. Du solltest dir unbedingt bewusst machen, dass deine Katze dich nicht ärgern möchte! So ärgerlich die Situation auch sein mag, Katzen pinkeln nicht aus lauter Böswilligkeit in die Ecke ins Wohnzimmer oder auf die Couch oder ins Bett. Für eine unsaubere Katze gibt es immer einen Grund, der nur manchmal nicht so einfach zu sehen oder zu finden ist. Denn im Grunde sind Katzen sehr reinliche Tiere und geben ihre Gewohnheiten nicht so schnell auf. Es gibt also eine Ursache für diese Änderung der Gewohnheit.
Bevor du dir nun überlegst deine Katze wieder abzugeben, solltest du diese häufigsten Ursachen für eine plötzlich unsaubere Fellnase in Betracht ziehen:

Gesundheitliche Ursachen

Deine Katze ist krank

Eine häufige Ursache für unsaubere Katzen ist ein Harnwegsinfekt. Vielleicht hast du selber schon einmal eine Blasenentzündung gehabt und weißt wie unangenehm dieser ständige Harndrang ist. Nun stell dir das bei deiner Katze vor, die dir nicht sagen kann „Mir tut das Wasser lassen so weh. Bitte tu doch was dagegen.“ Also sucht sie einen anderen Weg sich auszudrücken und dir klar zu machen, dass etwas nicht stimmt. Dazu kommt, dass dein Stubentiger jetzt mit dem Katzenklo Schmerzen verbindet und hofft, dass diese nicht auftreten, wenn er woanders sein Geschäft verrichtet.
Und nicht nur Harnwegsinfekte sondern auch andere Erkrankung wie Nierenentzündungen oder dergleichen können verursachen, dass deine Katze in die Wohnung pinkelt. In allen diesen Fällen kommt zu den etwaigen Schmerzen die Tatsache, dass Katzen Gerüche meiden, die sie mit Krankheit in Verbindung bringen. Und das ist im Falle einer Erkrankung häufig das Katzenklo.
Ein Hinweis für eine organische Ursache kann ein auffällig häufiges Urinieren an verschiedenen Plätzen sein und allgemein ein schlechtes Aussehen der Katze. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung findest du Blut im Urin oder siehst, dass deine Fellnase Durchfall hat.

Katze beim Bluttest.
Tierärztlicher Bluttest bei einer Katze.

Was kannst du machen?

Bevor du also wütend wirst, solltest du mit deinem Stubentiger zum Tierarzt gehen und abklären lassen, dass mit den Harnwegen alles in Ordnung ist und keine Blasen- oder Nierenentzündung vorliegt oder die Katze Harnsteine entwickelt hat. Und das auch, wenn dir deine Fellnase abgesehen von ihrer Unsauberkeit nicht krank vorkommt. Katzen sind wahre Meister im Verstecken ihres wahren Gesundheitszustandes! Wenn du siehst, dass sie krank ist, dann geht es ihr wirklich schlecht.

Deine Katze wird geschlechtsreif

Mit Beginn der Geschlechtsreife beginnen sowohl Kater als auch Katzen ihr Revier zu markieren. Dabei handelt es sich um ein vollkommen arttypisches Verhalten. Dies passiert durch Absetzen von kleinen Mengen Urin, in dem für andere Katzen deutlich riechbare Informationen enthalten sind. Bei Katern sind das Informationen für andere Kater, die besagen „Das ist mein Revier hier“. Bei Katzen enthalten die Markierungen Informationen über den eigenen Gesundheitszustand und die Bereitschaft sich decken zu lassen.
Die Problematik zeigt sich üblicherweise bei reinen Wohnungskatzen deutlicher, da ihr Revier sich nur auf die Wohnung erstreckt. Und wir Katzenbesitzer neigen dazu die Stellen, die markiert wurden direkt zu säubern, wodurch Herr oder Frau Katze sich dann genötigt fühlen wieder zu markieren, um ihren Geruch zu verbreiten. Frei laufende Katzen haben ein größeres Markier, das sie markieren können und sehen die Wohnung dann eher als ihren ganz eigenen Ort an, der nicht von anderen Katzen betreten, also auch nicht markiert werden muss.

Was kannst du machen?

Diese Ursache kann durch eine rechtzeitige Kastration oder Sterilisation umgangen werden. Rechtzeitig meint je nach Geschlechtsreife der Katze oder des Katers im Alter zwischen sechs und zehn Monaten. In der Regel ist das Problem damit erledigt.
Die Stellen, die markiert werden, kannst du mit Zitronensäure besprühen. Katzen mögen den Geruch nicht und da sie immer erst an den Stellen schnuppern bevor sie markieren, werden sie es dann meistens lassen. Und Zitrone riecht nun mal besser als Zwiebel, die auch helfen würde.
Allerdings solltest du solche Tipps immer vorsichtig und erst an einer Stelle ausprobieren. Denn Ausnahmen bestätigen die Regel und es kann durchaus auch mal sein, dass sich ein Stubentiger dadurch erst Recht genötigt fühlt zu markieren.

Deine Katze ist gestresst

Katzen sind Gewohnheitstiere und reagieren äußerst sensibel auf Veränderungen. Um eine Katze zu stressen braucht es manchmal nur kleine Dinge, die anders laufen als sonst. Wie soll dein Stubentiger ausdrücken, dass ihn sozusagen der Schuh drückt? Er pinkelt ins Wohnzimmer. Oder in dein Bett.
Bevor du nun überlegst, deinen tierischen Mitbewohner abzugeben, denk intensiv darüber nach, was sich verändert haben könnte. Denn nicht immer müssen diese Veränderungen sofort ersichtlich sein.

Neues Haustier

Eine Katze sitzt im Katzenklo, eine andere steht böse aussehend daneben
Manchmal machen sich Katzen gegenseitig das Leben schwer. Dann kann keiner mehr in Ruhe sein Geschäft erledigen!

Wenn eine weitere Katze oder gar ein Hund in den Haushalt einzieht, wird wohl jeder Katzenbesitzer daran denken, dass die Fellnase gestresst sein könnte. Aber was ist mit Reptilien, Vögeln oder Nagetieren? Dort würdest du dir wahrscheinlich eher Gedanken um das Stresslevel dieser potentiellen Beutetiere deines Stubentigers machen. Doch wenn die Wohnung sonst allein von der Katze bewohnt wurde, dann kann sie auch ein Vogel, Kaninchen oder Gecko verunsichern. Die Tiere riechen anders als Katerchen es gewohnt ist. Sie sind neu und aufregend und verändern so erstmal das Verhalten des Besitzers. Wahrscheinlich bekommen sie gerade zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, die der Katze verloren geht. Und das mögen unsere felligen Freunde gar nicht!

Manche Katze zieht sich nur zurück und wartet, bis alles wieder einer Routine folgt, manche macht ihren Protest deutlich, in dem sie auf den Teppich pinkelt.

Pinkelt deine Katze eher an die Wände, dann solltest du auch in Betracht ziehen, dass dein Nachbar eine neue Katze oder einen Hund zu sich geholt hat. Entweder kann dein Stubentiger diesen riechen oder durch das Fenster sogar sehen und fühlt sich dadurch bedroht. In solchen Fällen kann eventuell der Feliway Friends Stecker wieder mehr Ruhe in euren Alltag bringen:

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Neues Familienmitglied

Die deutlichste Veränderung im Familienleben ist ein Baby, das geboren wird. Doch auch ein neuer Lebenspartner kann die Katze verunsichern. Denk immer daran, dass Katzen Gewohnheitstiere sind und gerne alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Gerade wenn sie als reine Wohnungskatze die einzige Fellnase im Haushalt sind, werden sie sehr auf ihr Herrchen oder Frauchen fixiert sein. Wenn jetzt jemand anders auftaucht, mit dem sich Miezi auf einmal die Aufmerksamkeit teilen muss, dann kann sie das sehr verunsichern.

Neue Wohnungseinrichtung

Bist du umgezogen? Hast du dir einen neuen Schrank gekauft? Hast du die Möbel umgeräumt? Oder hast du die Katzendecke gewaschen?

Eine Wohnung im Vordergrund mit Kartons
Katzen sind Gewohnheitstiere. Umzüge oder neue Möbel können sie aus ihrem Rhythmus bringen und zu Unsauberkeit führen.

Manche Katzen verkraften solche Veränderungen ohne Probleme und erkennen ihr Zuhause trotzdem immer noch als solches an. Andere reagieren sehr sensibel auf jede kleinste Veränderung und sei es nur eine frisch gewaschene Katzendecke oder eine neue Duftkerze oder die Räuchermännchen zur Weihnachtszeit. Denk immer daran, dass die Nasen unserer kleinen Stubentiger um ein Vielfaches sensibler sind als unsere eigenen! Und vielleicht kennst du es selber, dass du ein Weilchen brauchst, um dich an den Geruch eines neuen Möbelstückes oder gar einer neuen Wohnung zu gewöhnen. Für Katzen, denen wir nicht erklären können, was da vor sich geht und warum, ist die Veränderung noch beängstigender.

Veränderung deiner Arbeitszeiten

Hast du einen neuen Job? Ein neues Hobby? Bist du seltener zu Hause als gewöhnlich? Warst du im Urlaub? Oder für ein Wochenende außer Haus? Oder hast du einfach nur veränderte Arbeitszeiten?
Das können alles Gründe sein, die deine kleine Fellnase verunsichert haben. Manchmal überwiegt anfangs die Freude nach einem Wiedersehen und erst ein oder zwei Tagen später folgt dann der Protest in der Form, dass deine Katze in die Wohnung pinkelt. Oder sie tut dies erst dann, wenn sie merkt, dass du wieder die Koffer packst.

Was kannst du bei einer gestressten Katze machen?

Geduld haben! Lass deinem Stubentiger Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Wenn es möglich ist, versuche die Veränderungen langsam herbeizuführen. Also lass das Haustier erst nur in einem Raum sein, den die Katze nicht so häufig aufsucht. Achte darauf, dass dein neuer Freund auch die Katze begrüßt und beachtet. Zeig dem Katertier das Baby und stoße ihn nicht weg, wenn er mal neugierig schnuppern kommt. So können sich alle aneinander gewöhnen und in Zukunft friedlich miteinander leben. Zeige deiner Katze das neue Möbelstück oder leg erst einmal die Kuscheldecke hinein, damit der Geruch nicht ganz so neu ist.

Eine Frau hält ein aufgeschlagenes Buch in der Hand und lacht ihre Katze an, die auf dem Sofa sitzt
Katzen sind eine hervorragende Gesellschaft

Für alle diese Veränderungen gilt: Schenke deinem Stubentiger besonders viel Aufmerksamkeit! Gerade wenn es wie bei einem Jobwechsel oder der Geburt eines Babys nicht möglich ist, die Veränderung langsam herbeizuführen, ist das enorm wichtig. Dein Stubentiger muss wissen, dass egal, was da gerade passiert, du immer noch für ihn da bist. Gib ihm eine Extraportion Streicheleinheiten oder Leckerlies und das Lieblingsfutter. So fühlt sich die kleine Fellnase nicht vernachlässigt und fasst langsam wieder Vertrauen, dass alles bald wieder gut sein wird.

Unterstützend kannst du auch Feliway nutzen, was bei vielen Katzen sehr beruhigend wirkt.

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Das Katzenklo als Ursache

Viele Katzenbesitzer machen sich nicht allzuviele Gedanken um das Katzenklo. Was solltest du da auch falsch machen können, denkst du dir? In den Augen deiner Katze eine ganze Menge!
Ein besonders deutliches Zeichen dafür, dass mit dem Katzenklo etwas nicht stimmt, ist es, wenn deine Fellnase nicht mehr in das Katzenklo sondern daneben oder auch in Dusche oder Wanne pinkelt oder kotet. Denn dann möchte sie sagen: Ich weiß, wo das Katzenklo steht und ich möchte auch reinlich sein, aber ich mag es einfach nicht benutzen!

Dann hilft nur herauszufinden, was genau der Fehler beim Katzenklo ist.

Anzahl und Sauberkeit des Katzenklos

Zu allererst solltest du beachten, dass du immer ein Katzenklo mehr aufstellen solltest als die Anzahl deiner Stubentiger. Das heißt wenn du eine Katze hast, dann solltest du zwei Katzenklos haben, bei zwei Katzen drei und so weiter. Das mag dir im ersten Moment unnötig vorkommen, aber Katzen trennen gerne die Orte an denen sie ihr großes und kleines Geschäft verrichten. Und sie teilen ihre Toilette und deren Geruch nicht gerne mit einer anderen Katze.

zwei Katzenklos auf einem Flut im Hintergrund ein Bad
Es gilt die Regel immer ein Katzenklo mehr zu besitzen als du Katzen hast.

Dann überlege dir, ob du sie auch oft genug und richtig säuberst! Katzen sind sehr reinliche Tiere und so wie du bestimmt nicht gerne auf ein stark benutztes Dixie-Klo gehst, so geht auch deine Katze nicht gerne auf eine volle Toilette. Und genauso unangenehm wie eine dreckiges Katzenklo ist ihnen ein unangenehm riechendes! Stell dir vor du müsstest den Atem anhalten, wenn du dein Geschäft erledigst, weil dir der Geruch auf der Toilette Übelkeit verursacht. Keine schöne Vorstellung, oder?

Ähnlich sieht es auch mit sehr scharfen Reinigungsmitteln aus. Auch diese könnten die Nase deines Stubentigers so empfindlich stören, dass sie nicht mehr im Katzenklo pinkeln mag. Und das kann auch der Fall sein, wenn du das Reinigungsmittel nichts mehr riechst.

Was kannst du machen?

Es kann eine Weile gut gehen, wenn du weniger Katzenklos hast als empfohlen. Aber sollte deine Katze unsauber geworden sein, dann überlege dir als erstes, ob die Anzahl der Katzentoiletten ausreicht. Wenn nicht, ändere sie. Manchmal hilft auch nur ein kleines weiteres Kistchen.

Du solltest wirklich mindestens einmal am Tag die Hinterlassenschaften deines Stubentigers entfernen. In regelmäßigen und nicht zu großen Abständen solltest du das Streu komplett wechseln und dabei das Katzenklo mit heißem Wasser und maximal mildem Reinigungsmittel säubern. Benutze keine scharfen Reiniger oder Desinfektionsmittel. Das ist zum einen unnötig und stört zum anderen die empfindliche Nase deiner Mieze.

Das gilt auch für andere intensive Gerüche wie sie teilweise in Raumdüften vorkommen. Solltest du seit neuestem einen Dufterfrischer an dem Ort verwenden, an dem das Katzenklo steht, entferne ihn!

Für die Übergangszeit, in der deine Katze unsauber ist und bevor du die Ursache gefunden hast, kannst du auch solche Einmal-Katzenklos nutzen:

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Sie haben den Vorteil, dass du nicht neue Katzenklos kaufen und aufstellen musst, die du vielleicht irgendwann nicht mehr benötigst.

Das Katzenklo ist ungeeignet

Manche Katzenklos sehen dekorativ aus und erfreuen das Katzenbesitzerherz und das Auge jedes menschlichen Betrachters, sind allerdings für Katzen denkbar ungeeignet.

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(Ja, es gibt auch Ausnahmen und Katzen, die solch eine Toilette tolerieren. Aber deren Dosenöffner werden diesen Artikel wohl eher nicht lesen!)
Im Allgemeinen tolerieren Katzen die gängigen Katzentoiletten mit Deckel und Schwingtür. Diese geschlossenen Toiletten sollten aber auf jeden Fall groß genug sein, so dass Herr und Frau Katze sich gut darin umdrehen und herumscharren und -kratzen können. Auch sollten sie nicht zu dunkel sein. Schwarze Katzenklos mögen ja dekorativer aussehen als die gängigen grauweißen, aber wenn sie so dunkel sind, dass dein Stubentiger nichts mehr sehen kann, dann wird er sie kaum benutzen. Selbiges gilt für die Katzentoiletten, die in ein Schränkchen eingebaut werden, damit sie nicht gleich als Klo erkannt werden und somit auf dem Flur stehen können. Ist es auf dem Flur auch noch recht dunkel, dann kann das ein Grund sein, dass deine Katze dieses Katzenklo missachtet.

Du solltest auch immer an das Alter deines Stubentigers denken. Es mag sein, dass er bis jetzt gut in sein Katzenklo gekommen ist, aber ihm im Alter der hohe Einstieg Probleme bereitet.

Ein Kätzchen steigt aus einem Katzenklo
Junge Katzen lernen schnell wie man aus einem Katzenklo hinein- und wieder herauskommt.

Was kannst du machen?

Kauf deiner Katze ein anderes Katzenklo und überlege dir dabei genau, was sie braucht: es sollte groß genug sein, dass sie sich ohne anzustoßen umdrehen und scharren kann und möglichst einen tiefen Einstieg haben. Manchmal hilft es auch die Form zu ändern. Es gibt Ecktoiletten, die deiner Fellnase andere Möglichkeiten geben sich darin zu bewegen.

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Wenn du bis jetzt ein geschlossenes Katzenklo hattest, dann mach doch einfach mal den Deckel ab. Wenn deine Katze dann wieder ihr Katzenklo benutzt, dann weißt du, dass du eine Toilette ohne Deckel brauchst.

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Manchmal reicht es auch die Schwingtür herauszunehmen. Gerade ältere oder kranke Katzen mögen es nicht mit dem Köpfchen an die Tür zu stoßen. Da kann es helfen diese zu entfernen und schon ist die Unsauberkeit deiner Katze verschwunden.

Das Katzenklo steht an einer unruhigen Stelle

Möchtest du bei deinem Toilettengang beobachtet oder gestört werden? Sicherlich nicht. Dafür haben unsere Badezimmer Türen, die wir schließen, wenn wir unserem Bedürfnis nachgehen.

Und jetzt überleg mal: hat deine Katze die notwendige Ruhe auf ihrem Katzenklo? Oder steht es im Flur, wo immer mal Menschen an ihr vorbei laufen? Oder ist es vielleicht in einem Schränkchen versteckt, auf das du immer mal Sachen stellst? Das sieht zwar vielleicht dekorativer aus – wer hat schon gerne ein Katzenklo in der Wohnung stehen? – ist aber nicht im Sinne der Katze.

Eine Katze sitzt vor einem Katzenklo auf einem Flur
Möchtest du bei deinem Geschäft gestört werden? Nein? Nun, deine Katze auch nicht!

Sollten die Probleme sich erst nach einer gewissen Zeit eingestellt haben, dann überlege mal, ob dein Stubentiger vielleicht mal während seines Geschäftes erschreckt worden ist. Das kann ihn so nachhaltig verstören, dass er sich nicht mehr traut, dort sein Geschäft zu machen.

Was kannst du machen?

Stell die Katzentoilette an einem ruhigen und immer gut zugänglichen Ort auf. Dieser sollte nicht in unmittelbarer Nähe der Futterstelle sein. Oder möchtest du auf der Toilette frühstücken?

Katzenüberfälle vermeiden

Gerade wenn du mehrere Katzen hast und eine von ihnen auf einmal unsauber geworden ist, dann lohnt es sich, den Standort der Katzentoiletten zu überdenken. Aus welchen Gründen auch immer, überfallen manche Katzen gerne ihre Artgenossen bei ihrem Geschäft. Das bedeutet, dass die eine Katze auf dem Klo ist und die andere davor sitzt und sich auf sie stürzt, sobald diese fertig ist. Gerade unsichere Katzen kann das durchaus so sehr traumatisieren, dass sie nicht mehr ihr Katzenklo benutzen. Verständlich, oder?

Was kannst du machen?

Benutze Katzentoiletten ohne Deckel, da diese einen besseren Überblick (der Räuber kann sich nicht so ohne weiteres anschleichen!) und mehr Fluchtmöglichkeiten (nach vorn, zu den Seiten und nach hinten) bieten. Stell deine Katzentoiletten außerdem so auf, dass möglichst wenig Verstecke dafür aber möglichst viel Fluchtwege vorhanden sind. Also beispielsweise nicht in einer dunklen Ecke hinter dem großen Blumentopf, sondern relativ frei stehend an einer Wand.

Vielleicht sieht das nicht ganz so dekorativ aus, aber es beschert dir wieder eine saubere Katze.

Du hast das Katzenstreu geändert

Erwähnte ich schon, dass Katzen Gewohnheitstiere sind? Sie mögen es oftmals nicht, wenn sich irgendetwas ändert. Und sei es auch nur die für dich vielleicht banale Kleinigkeit, dass du ein neues ganz tolles Katzenstreu gekauft hast, weil es dir von allen Seiten empfohlen wurde.

Für deine Katze bedeutet das aber, dass sich das Gefühl an ihren empfindlichen Pfoten verändert, wenn sie ihr Geschäft verrichtet. Das neue Katzenstreu ändert auch den Geruch ihres Katzenklos, so dass sie es vielleicht nicht mehr als ihres erkennt. Und es verhält sich, riecht und staubt anders als das vorherige Katzenstreu. Das irritiert zusätzlich.

Vielleicht hast du auch aber auch nicht das Katzenstreu gewechselt, sondern benutzt jetzt ein Katzenklodeo gegen den Geruch? Das ist oftmals ein feines Granulat, das man zusätzlich zu dem Katzenstreu in das Katzenklo schüttet und das nach Orange, Lavendel oder was auch immer riecht. Vielleicht merkst du ja schon beim Lesen, dass das vielleicht schön für dich als Mensch ist, aber nicht angenehm für deine Fellnase sein kann. Denn es verändert die Haptik und den Geruch des gewohnten Katzenklos.

Was kannst du machen?

Wenn du unbedingt das Katzenstreu ändern willst (weil du vielleicht vorher kein Klumpstreu benutzt hast oder es deine Marke nicht mehr gibt oder das neue Katzenstreu günstiger oder leichter oder dir aus einem anderen Grund angenehmer ist) dann versuch es erst einmal nur in einem Katzenklo. So kann dein Stubentiger immer noch ausweichen, wenn ihm das neue Streu nicht zusagt.
Ist das nicht möglich oder möchtest du trotzdem einen Wechsel herbeiführen, dann misch das neue Streu nach und nach mit dem alten. So kann sich die Fellnase langsam an das neue Gefühl und den Geruch gewöhnen.

Achte allgemein bei Katzenstreu darauf, dass es möglichst Klumpstreu ist, eine nicht zu grobe Konsistenz hat und wenig riecht und staubt. Letzteres ist insbesondere bei geschlossenen Katzentoiletten wichtig. Manche Streu entwickeln regelrechte Staubwolken, wenn sie aufgewühlt werden. Und deine Katze scharrt nunmal gerne in ihrem Streu und sitzt dann in dem Staub. Keine schöne Vorstellung, oder?

Tiefe Katzentoilette wird gesäubert
Die richtige Wahl des Katzenstreu kann bei einer sensiblen Samtpfote zu einer kniffeligen Sache werden.

Katzenstreu Varianten und Alternativen

Vielleicht hast du auch gar nichts am Katzenstreu geändert und deine Katze ist trotzdem unsauber geworden. Oder sie ist von Anfang an unsauber. Dann solltest du dir Gedanken über dein Katzenstreu machen.

Jedes Katzenstreu soll die Feuchtigkeit und möglichst auch den Geruch aufsaugen. Im Folgenden kannst du lesen, welche verschiedene Arten von Katzenstreu es gibt und was ihre Vor- und Nachteile sind.

Mineralisches Katzenstreu

Das am häufigsten verwendete Katzenstreu ist mineralisches Katzenstreu. Es besteht wie der Name schon sagt aus Mineralien meistens Bentonit oder Sepiolith. Je nachdem ob es mit anderen, wasserbindenden Substanzen versetzt worden ist, handelt es sich um klumpendes oder nicht klumpendes Streu. Manchmal wird das Streu auch mit Duftstoffen versetzte, um der menschlichen Nase zu gefallen. Das können manche Katzen tolerieren, es kann aber auch die Ursache alles Übels sein.

Die Vorteile sind die gute Verfügbarkeit und der oft günstige Preis. Mineralisches Katzenstreu saugt gut die Flüssigkeit auf und es gibt sie in vielen verschiedenen Körnungen. Manchmal reicht es also schon aus die Marke zu wechseln und eines mit kleinerer oder größerer Körnung oder mit beziehungsweise ohne Duftstoffe zu verwenden.

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Der Nachteil an mineralischen Katzenstreu ist zum einen das Gewicht und dass sie alle relativ stark stauben. Außerdem sind sie nicht ökologisch abbaubar, das heißt sie belasten die Umwelt, weil sie nicht verrotten.

Natürliches Katzenstreu

Natürliches Katzenstreu ist aus Pflanzenfasern. Dabei kommt Holz, Stroh, Mais oder andere Pflanzenfasern zum Einsatz. Diese werden zu Pellets oder Chips gepresst und verbreiten je nach verwendeter Pflanze einen mehr oder weniger charakteristischen Geruch (Katzenstreu aus reinen Maischips riecht tatsächlich ein kleines bisschen nach Popcorn.). Mittlerweile wird auch klumpendes Katzenstreu aus Naturton angeboten.


Zum Unterschied zwischen Bentonit und Naturton findest du hier einen tollen Artikel (klick).


Der große Vorteil besteht in der Umweltfreundlichkeit. Die Katzenstreu besteht aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen und kann nach Gebrauch kompostiert werden. Dazu kommt ein geringes Gewicht und dass natürliches Katzenstreu relativ wenig staubt.

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Die Aufnahme von Flüssigkeit und Gerüchen ist vergleichbar mit der von mineralischem Katzenstreu. Für manche sensiblen Katzen können die natürlichen Duftstoffe der Pflanzen verwirrend sein. Meistens werden sie aber gut toleriert. Ein weiterer guter Vorteil ist die Tatsache, dass es keinerlei Nachteile für deine Samtpfote bringt, wenn sie dieses Katzenstreu frisst. (Was bei jungen Katzen oder auch bei bestimmten Krankheiten vorkommen kann.)

Der Nachteil besteht in dem höheren Preis und in der schlechteren Verfügbarkeit im Gegensatz zu mineralischem Katzenstreu. Es gibt einfach noch nicht so viele Hersteller von ökologischem Katzenstreu aus Pflanzenfasern. Und Angebot und Nachfrage regeln nun einmal den Preis. Außerdem solltest du darauf achten, dass es nicht mit Chemikalien und Bindemitteln versetzt ist, die unter Umständen eine krankheitsverursachende Wirkung haben.

Falls du deine Katze aber an natürliches Katzenstreu gewöhnen konntest oder kannst, dann ist das Katzentoiletten-System von PeeWee eine praktische Sache:

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Katzenstreu aus Silikat

Silikatstreu besteht aus einer Form des Trockenhaltemittels Silicagel, das dir vielleicht schon einmal im Zusammenhang mit Babywindeln oder Damenbinden untergekommen ist. Für Katzenstreu wird Silikat in kleine meist weiße Kügelchen gepresst.

Vorteile gegenüber dem mineralischen Katzenstreu sind das geringere Gewicht und Stauben. Außerdem saugt es besonders gut Flüssigkeiten und Gerüche auf und ist kompostierbar.

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Der Nachteil besteht für uns Menschen in dem gegenüber Katzenstreu aus Mineralien höheren Preis. Für die Katzen von Nachteil ist eher die kugelige Form der Katzenstreu, die gerne zwischen den Ballen an den Pfötchen hängen bleibt. Zudem ist Katzenstreu aus Silikat häufig mit Duftstoffen versetzte, was viele Katzen nicht tolerieren. Besonders vorsichtig solltest du bei jungen oder kranken Katzen sein. Wenn diese das Katzenstreu aus Silikat essen, ist das giftig für sie!

Alternatives Katzenstreu

Sollte deine Samtpfote keine dieser zahlreichen Möglichkeiten an Katzenstreu tolerieren, dann kannst du als Alternative Holzspäne, wie sie für Nagetierställe verwendet werden oder auch Zeitungs- oder Küchenpapier verwenden. Diese haben den Nachteil, dass sie Flüssigkeiten und Gerüche nicht besonders gut aufnehmen und du solltest sie möglichst direkt nach dem Geschäft wechseln. Aber sie sind manchmal eine letzte Möglichkeit gegen das unsaubere Verhalten deines Stubentigers. So bald deine Katze dann wieder regelmäßig ihr Katzenklo benutzt, kannst du versuchen unter die Zeitung, das Küchenpapier oder die Holzspäne Katzenstreu zu streuen, um die Samtpfote langsam wieder an richtiges Katzenstreu zu gewöhnen.

Wie du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten schon alleine beim Katzenstreu auszuprobieren, was deiner Fellnase zusagt und was nicht.

Bei all diesen Varianten solltest du vorsichtig mit Änderungen sein und sie nur nach und nach ausprobieren. Denn denk immer daran, dass dein Schmusetiger eigentlich ein Gewohnheitstier ist.

Allgemeine Tipps bei einer unsauberen Katze

Du solltest auf jeden Fall ruhig bleiben und abklären, ob deine Katze gesund ist! Wenn sie das ist, dann überlege dir, ob sich irgendwas verändert hat. Manchmal ist für die Ursachenfindung ein wenig Detektivarbeit nötig, gerade wenn Ursache und Folge zeitlich nicht genau aufeinander bezogen werden können. Vielleicht hast du vor einiger Zeit ohne Probleme das Katzenstreu gewechselt und jetzt den Ort des Katzenklos? Es kann sein, dass deine Katze erst dann wieder in ihr Katzenklo geht, wenn das Katzenklo am alten Ort steht und das alte Katzenstreu enthält.

Katze steigt aus Katzenklo
Wenn deine Katze nicht mehr in ihr Katzenklo pinkelt, ist dein Spürsinn gefordert den Grund zu finden

Vielleicht sind auch mehrere Ursachen der Grund dafür, dass deine Katze in die Ecke pinkelt und nicht mehr ihr Katzenklo benutzt. Beispielsweise kann es sein, dass ihr das kleine Katzenklo noch nie behagt hat, aber sie es toleriert hat bis du einen neuen Schrank bekommen hast oder ihren Futternapf gewechselt hast.

Du siehst, es braucht manchmal Geduld und Feingefühl, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Und selbst, wenn du die Ursache nicht findest, dann sei besonders aufmerksam mit deinem Kätzchen. Mit deiner Gelassenheit und Liebe stärkst du ihr Vertrauen in dich und löst das Problem vielleicht ohne es zu kennen. In scheinbar aussichtslosen Fällen kann dir ein Tierpsychologe dabei helfen.

Aber bis es so weit ist, solltest du die folgenden 10 Tipps ausprobieren:

  1. Lass deine Katze oder deinen Kater kastrieren, sobald sie im richtigen Alter sind.
  2. Entferne die Uringerüche am Besten durch Essigreiniger oder spezielle Reiniger aus dem Zoofachhandel. Das Ziel ist es, den Geruch gründlich zu neutralisieren, damit diese Stelle nicht durch den Geruch als Katzenklo angesehen wird. Hier findest du einen umfangreichen Ratgeber um Flecken und Gerüche aus Katzenurin zu entfernen.
  3. Wenn es dir möglich ist, dann solltest du auf dem Platz, an den die Katze gepinkelt hat, ein möglichst zusätzliches Katzenklos stellen. So gewöhnt sich die Katze wieder an das Klo und nicht an den Teppich als Pinkelunterlage. Praktisch sind dafür Einmal-Katzenklos. 
  4. Alternativ kannst du die Stelle auch als neue Futterstelle deklarieren und einen Napf mit Futter oder Wasser hinstellen. Katzen pinkeln nicht dort, wo sie essen.
  5. Sollte das nicht möglich sein, dann lege oder befestige nach der Reinigung Alu- oder Plastikfolie auf die Stelle. Katzen mögen lieber auf weiche und ruhige Unterlagen wie einen Teppich pinkeln. Bei größeren Gegenständen helfen auch Wachstuchtischdecken, wie sie für Gartentische verwendet werden.
  6. Wenn das alles nicht geht, dann besprühe die Stelle mit einem starken und beißenden Geruch wie Zitrone, Pfeffer oder Zwiebeln. Katzennasen sind viel empfindlicher und wenn sie etwas in die Nase zwickt, dann pinkelt sie dort nicht.
  7. Erwischt du deine Katze auf frischer Tat, dann hilft ein lautes und bestimmtes „Nein“ und das sofortige Tragen der Fellnase in ihr Katzenklo und ein ausführliches Loben, wenn sie dort auch nur etwas scharrt. Du solltest sie aber wirklich auf frischer Tat ertappen, denn Katzen können nur Geschehnisse  innerhalb von ein paar Sekunden miteinander in Verbindung bringen. Das gilt für Lob und Tadel gleichermaßen!
  8. Pinkelt deine Katze immer in dein Bett, dann kann es helfen ihr eine Weile konsequent den Zugang zum Schlafzimmer zu verwehren. Es könnte eine Rangelei um die Rangfolge in eurer Beziehung sein und mit dem Verbot machst du deiner kleinen Diva klar, dass du der Ranghöhere von euch beiden bist.
  9. Pinkelt deine Katze auf deine schon ältere Badezimmermatte, dann riecht diese wahrscheinlich mittlerweile für Katzennasen sehr einladend (was ein übliches Verhalten für Badezimmermatten ist egal wie oft man sie wäscht). Entweder tauscht du die Matte gegen eine neue aus oder du legst sie bei Nicht-Benutzung an einen für deinen Stubentiger nicht zugänglichen Ort.
  10. Du kannst versuchen deinen Stubentiger von seinem Pinkelplatz zu vertreiben, in dem du diesen mit unangenehmen Ereignissen in Verbindung bringst. Das kann eine Blumenspritze sein, mit der du deine Fellnase nass spritzt in dem Moment, in dem sie an die falsche Stelle pinkelt. Oder du benutzt Alarmtrittmatten oder Feuchtigkeitswarmer, die beide Geräusche machen sobald sie deine Katze betritt bzw. anpinkelt. Solche Maßnahmen sollten aber nur benutzt werden, wenn du alle Ursachen beseitigt hast und dir sicher bist, dass deine Katze nur noch aus Gewohnheit an diese Stelle pinkelt. Vorher könntest du sie damit nur noch mehr verstören und das Problem verstärken!

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Deine Katze anschreien!

Ja, es ist ärgerlich, wenn man nach Hause kommt und die Katze hat auf den Teppich gepinkelt. Aber denk immer daran: sie macht es nicht um dich zu ärgern! Und sie kann dein Geschrei nicht mehr mit dem See in Verbindung bringen. Für sie ist das also eine aus heiterem Himmel kommende Bestrafung, die sie nur noch mehr verunsichert.

  • Die Katze mit mit der Nase in die Urinpfütze stupsen

Das wird deine Katze nur noch mehr verunsichern und stressen. Sie ist kein erwachsener Mensch und kann den Zusammenhang zwischen ihrem Urinieren und deinem „Nase-in-Urin-stupsen“ nicht herstellen. So schaffst du es nur, dass sie das Zutrauen zu dir verliert und noch mehr Angst bekommt.

  • Ammoniakhaltige Reinigungsmittel verwenden

Ammoniak ist auch in Urin enthalten und wird deine Katze darin bestärken, dass dort ein neuer Pipiplatz ist. Denn nach der Katzenlogik muss alles, was nach Urin riecht, ein Katzenklo sein. Egal wie es dort sonst aussieht.

  • Deine Katze schütteln oder schlagen

Es versteht sich von selbst, dass du keinem dir anvertrauten und hilflosen Wesen Gewalt antust! Vergleiche eine Katze immer mit einem Baby: würdest du das schlagen nur weil es gerade in dem Moment pinkelt, in dem es keine Windel trägt?

Versuch immer ruhig und gelassen zu bleiben und dich in deine unsaubere Katze hinein zu versetzen. Das mag manchmal schwierig sein, aber es hilft dir zu erkennen, wo das Problem liegt und dieses zu beheben. Denn schließlich möchtest du ja weiterhin mit deinem Stubentiger unbeschwert zusammen leben!

Ein Kater liegt entspannt auf einer Decke
Um wieder ein harmonisches Miteinander zu bekommen, musst du vor allem ruhig bleiben und deiner Katze das Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Lies Dir für ganz viele weitere Tipps und Tricks auch die Kommentare durch!

Vielleicht findest Du dort schon Hilfe für Dein Problem?

Wenn nicht, schreib mir gerne einen Kommentar. Ich versuche auf alle eine Antwort zu geben.


Bildcredit: (c) Stefanie Vogt


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About Steffi 415 Articles
Ich bin Steffi, bekennende Tiernärrin, Dosenöffner für ehemals drei Kater und aktuell einen Junghund. Ich möchte mit meinen Beiträgen allen Tierbesitzern helfen, ihre Lieblinge noch besser zu verstehen.

2 Comments

  1. Liebe Steffi
    Unser Kater ist 15 Jahre alt und hat vor ca. einem Jahr begonnen, sein grosses Geschäft (Kot) nicht mehr ins Kistchen zu machen. Das kleine Geschäft (Urin) macht er immer brav ins Kistchen.
    Allfälliger Auslöser war wohl die Geburt unserer zweiten Tochter (Eifersucht? Unruhe in der Familie?). Zwischenzeitlich trat mal eine Besserung ein, doch mittlerweile ist es so schlimm, dass er das grosse Geschäft nie mehr ins Kistchen macht. Meist ist es das Wohnzimmer, der Flur, unser Schlafzimmer oder unser Büro. In die Kinderzimmer macht er nie. Meist macht er auf den Boden, seit ca. 3 Monaten aber auch auf die Bettdecke oder auf die Decken auf dem Sofa (igitt, igitt).
    Wir haben schon sooo vieles probiert: Deckel vom Katzenkistchen weg, mehr Katzenkistchen, diverse Katzensand-Produkte, Feliway-Stecker, Bachblüten, Tierkommunikation etc.
    Er macht es wohl bewusst, aber wir verstehen nicht, was er uns sagen möchte. Wenn er muss, schaut er sich um, sucht sich ein Plätzchen (immer ein anderes), hebt den Schwanz und dann los. Auch wenn wir in den Ferien sind (und er mehr Ruhe hat), ändert sich sein Verhalten nicht.
    Er kuschelt gerne, auch mit unserer älteren Tochter, und ist für uns ein wichtiges Familienmitglied. Die Situation ist jedoch sehr belastend und wir wünschen uns, dass unser Kater wieder glücklicher wird.

    • Hallo,
      ich kann verstehen, dass die Situation sehr belastend ist. 15 Jahre ist schon ein stolzes Alter. Ist der Kater schon einmal gesundheitlich durchgecheckt worden? Vielleicht war die Geburt der Tochter (Glückwunsch) ja der Auslöser aber nicht die Ursache.
      Liebe Grüße
      Steffi

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